Todesfall

Wer von einem Mitmenschen Abschied nehmen muss, soll in der Gemeinde Rat und Hilfe, Seelsorge und Begleitung finden.

 Was tun, wenn jemand gestorben ist:

Die ersten drei Schritte

  1. Rufen sie einen Arzt. Er muss den Tod feststellen.
  2. Melden Sie sich bei der Gemeindekanzlei resp. beim Bestattungsamt.
    • Diese Stellen helfen Ihnen kostenlos bei allen Fragen im Zusammenhang mit Zeit, Ort und Art der Bestattung.
    • Die Gemeindekanzlei legt mit Ihnen und in Absprache mit dem Pfarramt oder seiner Stellvertretung den Termin für die Beisetzung und Abdankung fest.
  3. Für die Festlegung des Trauergespräches kontaktieren Sie bitte das Pfarramt oder seine Stellvertretung.

Trauergespräch

  • Im Trauergespräch, bei dem wenn möglich die engsten Angehörigen dabei sind, wird der Ablauf der Abdankung besprochen (Lebenslauf, Musik, Kollekte u.a.), was Ihnen wichtig ist und was Ihnen beim Abschiednehmen hilfreich sein kann.

 Bestattungsformen

  • In der Regel werden Sarg oder Urne vor dem Abdankungsgottesdienst beigesetzt.  Anschliessend geht die Trauergemeinde in die Kirche, um in der Trauer zurück zu blicken und im Hören auf das biblische Wort Trost und Orientierung für den weiteren Weg zu finden.
  • Oft geschieht die Beisetzung nur im engsten Familienkreis.
  • Wenn von der verstorbenen Person oder der Trauerfamilie gewünscht, kann die Beisetzung und Abdankung sowohl am Grab als auch in der Kirche im engsten Familienkreis erfolgen oder es wird nur am Grab Abschied genommen.

Verlauf der Trauerfeier

  • In der Regel findet die Trauerfeier in der Kirche statt.
  • Die Trauerfeier beginnt um 14 Uhr. Kondolenzkarten können beim Eintritt in die Kirche in  eine Box gelegt werden. Die Trauerfamilie erhält sie anschliessend mit auf ihren Trauerweg.
  • Die Trauerfeier wird musikalisch in der Regel von der Orgel gestaltet.
  • Für viele ist hilfreich, mit einem Lebenslauf die Etappen der verstorbenen Person nachzuvollziehen. Aber auch persönliche Erinnerungen können einfliessen.
    Sie berühren das Schöne und Schmerzliche, schenken Dankbarkeit oder machen darauf aufmerksam, was noch nicht gut abgeschlossen wurde.
    Es können aber auch nur die Eckdaten eines Lebens genannt werden.
  • Die Predigt will helfen, zu hören, was das biblische Wort an Trost, Zuspruch und Hoffnung in die Situation des Abschieds, der Trauer und der Neuorientierung sagt.
    In den Gebeten kommt zum Ausdruck, was uns beschäftigt, und wir bitten Gott, in alledem bei uns zu sein.
  • Die Kollekte darf durch die Trauerfamilie selbst bestimmt werden. Sie wird in der Regel durch die entsprechende Institution nach erfolgter Überweisung verdankt.

Weitere Begleitung

  • Im Sonntagsgottesdienst, der im Anschluss an die Abdankung stattfindet, wird an die verstorbene Person erinnert und mit einem Gebet für die Trauerfamilie eingestanden.
  • Am Mittwoch vor Ostern erhält die Trauerfamilie, falls in Brittnau wohnhaft, einen Kartengruss und etwas Gebackenes. Es geschieht im Rahmen eines Einsatzes von Schülerinnen und  Schülern des kirchlichen Unterrichtes.
  • Auswärtige erhalten einen Kartengruss.
  • Zudem wird am Ewigkeitssonntag (letzter Sonntag vor dem Ersten Advent) in einem speziell gestalteten Gottesdienst mit anschliessender Feier des Abendmahls der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres gedacht und die Angehörigen erhalten eine Rose, die sie auf das Grab ihres Verstorbenen legen können.
  • Selbstverständlich steht das Pfarramt zu einer weiteren seelsorgerlichen Begleitung auf Wunsch der Angehörigen gerne zur Verfügung.

Kontakte

  • Während Bürozeiten:
    Gemeindekanzlei Brittnau:
    062 745 14 10

    Ausserhalb Bürozeiten:
    Bestattungsamt: Alfred Jost, Bestattungsfunktionär:
    062 745 14 10 oder
    079 332 91 94 (Mobile).


  • Pfarramt: Pfr. Max Hartmann
    Dorfstrasse 10
    4805 Brittnau
    062 751 19 31, Mail